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Astralleib
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Astralleib oder Astralkörper (von lateinisch astralis âsternartigâ) ist ein Begriff zur Bezeichnung einer unsichtbaren, wolkenartigen âHĂŒlleâ, die nach manchen religiösen und okkulten Lehren den Menschen bzw. dessen Seele umgibt und zusammen mit der Freiseele den Tod des materiellen Körpers ĂŒberdauert. Die Existenz eines Astralleibs wird vor allem in der modernen Theosophie, der Anthroposophie und der neueren Esoterik angenommen. In der Anthroposophie wird zwischen dem Astralleib und dem Ătherleib unterschieden. In manchen Konzepten der auĂerkörperlichen Erfahrung und der Seelenreise (âAstralreiseâ, âAstralprojektionâ) kommt der Astralleib als Transportmittel vor.
Das Konzept des Astralleibs findet sich bereits im antiken Platonismus, wo von einem âSeelenfahrzeugâ wie auch von einem âGewandâ oder einer âHĂŒlleâ der Seele die Rede ist; diese Begriffe werden synonym verwendet.cite-ref-1[1] Die Bezeichnung des Seelenfahrzeugs als âsternartigâ (altgriechisch astroeidĂ©s) taucht erstmals beim spĂ€tantiken Neuplatoniker Proklos auf.cite-ref-2[2] In der Renaissance wird das aus antiker Literatur bekannte Seelenfahrzeug auch als âsiderischer Leibâ (Sternenleib) bezeichnet; daraus ist der Ausdruck âAstralleibâ entstanden. Ăhnliche Vorstellungen bestehen im Hinduismus und im Jainismus, wo ebenfalls von âHĂŒllenâ die Rede ist.
Contents
âą Antike
âą Mittelalter
âą FrĂŒhe Neuzeit
âą Moderne
âą Hinduismus
âą Jainismus
âą Literatur
âą Anmerkungen
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Antike
Den Ausgangspunkt fĂŒr die Vorstellungen vom Fahrzeug oder Wagen (griechisch ĂłchÄma) der Seele bilden einige Stellen in Dialogen Platons. Im Timaios wird berichtet, der Demiurg habe jeder Seele einen Stern zugeteilt und den Seelen, nachdem er sie gleichsam auf Fahrzeuge gesetzt habe, die Natur des Kosmos gezeigt.cite-ref-3[3] Timaios-Kommentatoren verstanden unter den âFahrzeugenâ nicht die jeweiligen Sterne der Seelen, sondern den Seelen zugeteilte Vehikel, auf denen diese aus dem Himmelsbereich in die irdische Welt hinabsteigen.cite-ref-4[4] Weitere einschlĂ€gige Stellen finden sich in den Dialogen Phaidros, Phaidon und Nomoi. Im Phaidros werden die Seelen der Götter und der Menschen mit Wagenlenkern verglichen. Die menschliche Vernunftseele (logistikĂłn) lenkt den Wagen; die beiden Pferde, die ihn ziehen, stehen fĂŒr das GemĂŒt und die Begierde.cite-ref-5[5] Im Phaidon besteigen bestimmte Seelen Verstorbener ihre Fahrzeuge â gemeint sind offenbar Boote â und fahren damit zu einem See im Totenreich.cite-ref-6[6] In den Nomoi wird die Hypothese erwogen, dass die Seele der Sonne ĂŒber einen feurigen oder luftartigen Körper verfĂŒgt, von dem aus sie ihr Gestirn bewegt.cite-ref-7[7]
Aus Platons Verbindung der Seelen mit den Sternen zogen antike Platoniker Konsequenzen, wobei sie auch aristotelisches Gedankengut berĂŒcksichtigten. Schon im 4. Jahrhundert v. Chr. lehrte der stark aristotelisch beeinflusste Platoniker Herakleides Pontikos, die Substanz der Seelen sei mit derjenigen der Gestirne identisch. DemgemÀà bezeichnete er die Seelen als lichtartig und ging davon aus, dass sie im Bereich des Fixsternhimmels beheimatet sind. Im spĂ€teren Platonismus wurde dann die platonische Vorstellung des Seelenwagens mit der aristotelischen Lehre vom Ăther (der Substanz der Sterne als fĂŒnftem Element) und vom Pneuma kombiniert. Das Pneuma ist bei Aristoteles die physische, durch die Fortpflanzung ĂŒbermittelte TrĂ€gersubstanz der immateriellen Seele, die dem Stoff der Gestirne âanalogâ ist.cite-ref-8[8] Diese Annahme verband Aristoteles zwar nicht mit der religiösen Vorstellung, dass die Sterne die Wohnsitze der Seelen seien, doch bot seine ĂuĂerung zur Analogie zwischen Sternen und Pneuma manchen Platon-Kommentatoren Anlass, das Pneuma mit dem Seelenfahrzeug zu identifizieren. Im spĂ€tantiken Neuplatonismus war diese Gleichsetzung gelĂ€ufig.cite-ref-9[9]
Auf solche Ăberlegungen geht in der römischen Kaiserzeit der Arzt Galenos ein, der wohl an Herakleides Pontikos anknĂŒpft. Nach einer der von ihm angefĂŒhrten Hypothesen ist die Seele selbst ein lichtartiger und Ă€therischer Körper, nach einer anderen ist sie unkörperlich, besitzt aber einen derartigen Körper als âerstes Fahrzeugâ und tritt durch ihn mit dem sichtbaren, physischen Körper in Verbindung. Auch die Mittelplatoniker nehmen einen Seelenwagen an. Sie sind jedoch hinsichtlich der Frage nach seiner VergĂ€nglichkeit uneinig; Albinos und Attikos halten ihn fĂŒr vergĂ€nglich. FĂŒr den Mittelplatoniker Numenios lĂ€sst sich erschlieĂen, dass er einen feinstofflichen Seelenwagen annahm.cite-ref-10[10]
Im Neuplatonismus werden die einschlĂ€gigen Aussagen Platons kombiniert und zu einer Lehre verarbeitet, der zufolge die Seelen sowohl im Himmel als auch bei ihrem Abstieg zur Erde mit ihren Fahrzeugen verbunden sind. Plotin, der BegrĂŒnder dieser philosophischen Richtung, verwendet den Begriff âFahrzeugâ nicht, akzeptiert aber die Vorstellung.cite-ref-11[11] Er meint, dass die Seelen bei ihrem Abstieg aus der geistigen Welt in den Bereich des Werdens und Vergehens schon im Himmel einen âersten Körperâ annehmen. Wenn sie dann in immer dichtere SphĂ€ren gelangen, hĂŒllen sie sich in weitere Körper von zunehmend physischer, materieller Beschaffenheit ein. Das Pneuma, das die Seele umgibt, stellt Plotin sich als fein, leichtbeweglich und wohl kugelförmig vor, also von Ă€hnlicher Beschaffenheit wie die Gestirne. Es bleibt mit der Seele nach deren Trennung vom Leib verbunden; seine Verunreinigung oder âBeschwerungâ wĂ€hrend des irdischen Lebens verursacht die Seelenwanderung (Reinkarnation). Im Himmel dient der Pneuma-Leib der Seele als Wahrnehmungsorgan.
Die spĂ€teren Neuplatoniker Porphyrios und Iamblichos bauen das Konzept auf unterschiedliche Weise aus. Porphyrios hĂ€lt den Seelenwagen fĂŒr eine feinstoffliche Substanz, die beim Abstieg durch die GestirnsphĂ€ren erworben wird und sich dabei zunehmend verdunkelt und materialisiert; ihre Beschaffenheit ist bei den einzelnen Individuen sehr unterschiedlich. Nach dem Tod des physischen Körpers bleibt der Seelenwagen zunĂ€chst erhalten; wenn die Seele dann durch die GestirnsphĂ€ren zum Himmel emporsteigt, löst er sich allmĂ€hlich auf.cite-ref-12[12] Iamblichos hingegen meint, der Seelenwagen sei vom Demiurgen geschaffen, immateriell und unvergĂ€nglich; er bleibe bestehen, nachdem sich die in die geistige Welt zurĂŒckgekehrte rationale Seele von ihm und von der irrationalen Seele, deren TrĂ€ger er sei, getrennt habe. FĂŒr einen kĂŒnftigen erneuten Abstieg der Seele werde das Fahrzeug wieder benötigt.cite-ref-13[13] Nach der Lehre des Iamblichos haben auch die Himmelsgötter solche Fahrzeuge. Der aus Ăther bestehende menschliche Seelenwagen bedarf der Reinigung, damit die Seele in ihre Heimat zurĂŒckkehren kann.
SpĂ€ter kombinieren die Neuplatoniker Syrianos und Proklos Teile dieser Konzepte, indem sie den Seelen je zwei Seelenwagen zuweisen (bzw. drei, insoweit der sichtbare Körper ebenfalls als Seelenfahrzeug gilt). Bei Proklos (5. Jahrhundert) erscheint die neuplatonische Lehre von den Seelenfahrzeugen in ihrer am differenziertesten ausgearbeiteten Gestalt. Nach seiner Auffassung ist der höhere, vom Demiurgen erschaffene Seelenwagen immateriell, unvergĂ€nglich, licht- oder sternartig und mit der Seele zusammengewachsen (symphyĂ©s), also unauflöslich mit ihr verknĂŒpft. Der niedere, pneumatische Seelenwagen (pneumatikĂłn ĂłchÄma) hingegen besteht aus den vier Elementen der physischen Materie und ist vergĂ€nglich. Er wird beim Abstieg der Seele durch die GestirnsphĂ€ren erzeugt und löst sich spĂ€ter auf ihrem RĂŒckweg nach oben wieder auf. Im Unterschied zu den menschlichen Seelen haben die göttlichen nur das höhere Fahrzeug.cite-ref-14[14] Damaskios, der letzte Leiter der neuplatonischen Schule in Athen, hĂ€lt weitgehend an der Lehre des Proklos fest, geht aber davon aus, dass die Seele sich vom höheren Seelenwagen trennt, wenn sie die âĂŒberhimmlischeâ Welt betritt.cite-ref-15[15] Im 6. Jahrhundert kehrt Damaskiosâ SchĂŒler Simplikios zum Ă€lteren Modell mit nur einem Seelenwagen zurĂŒck.cite-ref-16[16] Ein anderer Neuplatoniker des 6. Jahrhunderts, Olympiodoros, hĂ€lt den Seelenwagen fĂŒr eiförmigcite-ref-17[17] â eine Vorstellung, die in der modernen Theosophie wiederkehrt.
Auch der Verfasser der chaldĂ€ischen Orakel nimmt einen Seelenwagen an, der sich beim Abstieg der Seele von der himmlischen Region zur Erde bildet, indem die Seele sich mit Material aus den von ihr durchquerten Bereichen umkleidet. Wenn die Seele den RĂŒckweg in ihre göttliche Heimat antreten will, muss sie zuvor ihr Fahrzeug, das sie dabei benötigt, âstĂ€rkenâ. Diesem Zweck dienen Reinigungsrituale im Rahmen der Theurgie.cite-ref-18[18]
In der Hermetik ist von unkörperlichen HĂŒllen die Rede, welche die Seele umgeben und ihre WahrnehmungsfĂ€higkeit beschrĂ€nken, sowie vom Pneuma als dem GefĂ€hrt der Seele. Da der vergĂ€ngliche Körper eine unmittelbare Anwesenheit des göttlichen, unsterblichen Geistes nicht aushalten könnte, umkleidet der Geist sich mit der Seele wie mit einem Umhang, wĂ€hrend die ebenfalls göttliche Seele das Pneuma als HĂŒlle verwendet.cite-ref-19[19] Generell werden in den antiken Quellen die Metaphern von der âHĂŒlleâ oder dem âGewandâ der Seele und von ihrem âFahrzeugâ oft synonym verwendet.cite-ref-20[20]
Der Peripatetiker Alexander von Aphrodisias kritisiert die Vorstellung des Seelenfahrzeugs.cite-ref-21[21]
Nach Clemens von Alexandria nahmen der Gnostiker Basilides und seine AnhĂ€nger ein fĂŒr die Affekte zustĂ€ndiges Organ an, welches sie als âangewachsene Seeleâ oder âanhĂ€ngendes Pneumaâ bezeichneten. Im antiken Christentum finden sich bei Hippolyt von Rom und Origenes Ă€hnliche Auffassungen wie in der gnostischen und hermetischen Ăberlieferung. Origenes nutzt das Konzept als ErklĂ€rung fĂŒr die Erscheinungen von Toten. Augustinus nimmt einen Seelenwagen nur fĂŒr Engel und DĂ€monen an, die ihn nutzen, wenn sie den Menschen erscheinen.
Mittelalter
Die spĂ€tantiken, im Mittelalter sehr populĂ€ren Autoren Macrobius und Boethius greifen den Gedanken des Seelenwagens bzw. der HĂŒlle oder des Gewandes (amictus) der Seele auf und ĂŒbermitteln ihn den lateinischsprachigen Gelehrten des Mittelalters. Im Byzantinischen Reich befassen sich Michael Psellos und Nikephoros Gregoras mit der einschlĂ€gigen neuplatonischen Literatur. Dante versieht die Seelen der Verstorbenen mit einer âGestaltungskraftâ (virtĂč informativa), die sie umstrahlt und eine schattenhafte âneue Formâ hervorbringt, einen Scheinleib, der sich in der umgebenden Luft ausprĂ€gt und Sinnesorgane aufweist.cite-ref-22[22]
FrĂŒhe Neuzeit
In der Renaissance greift der Humanist Marsilio Ficino die spĂ€tantike Konzeption zweier Seelenwagen auf. Bei ihm verbindet der höhere, unsterbliche, aus der Substanz der Sterne bestehende Seelenwagen (vehiculum aethereum) die rationale Seele mit ihrem Körper. Dieser Seelenwagen ist der Sitz des Vorstellungsvermögens (phantasia). Er ist von Natur aus rund, nimmt aber fĂŒr die Dauer des irdischen Lebens menschliche Gestalt an. Der höhere Seelenwagen ist mit der Seele untrennbar verbunden und wird von ihr permanent belebt. Daneben weist die Seele, wĂ€hrend sie sich im Körper befindet, einen zweiten, luftartigen Seelenwagen auf, den spiritus, der fĂŒr den Empfang der SinneseindrĂŒcke sorgt. Der materielle, aus den vier Elementen zusammengesetzte Körper ist ein drittes Fahrzeug der Seele.cite-ref-23[23]
Ăhnliche Ideen entwickeln Paracelsus und kabbalistische Autoren sowie Agrippa von Nettesheim, der von einem Ă€therischen Seelenwagen spricht.cite-ref-24[24] Vor allem Paracelsus wird fĂŒr die spĂ€tere Rezeption des Konzepts wegweisend. Er ĂŒbernimmt die antike Idee des Seelenfahrzeugs, das auch als die Seele einhĂŒllendes Pneuma gedacht wird, und fĂŒhrt dafĂŒr die Bezeichnung âsiderischer Körperâ (Verdeutschung des lateinischen Adjektivs sidereus, zu sidus âSternâ) ein, von der spĂ€ter der moderne Ausdruck âAstralleibâ abgeleitet wird. FĂŒr Paracelsus ist der siderische Körper der Vermittler zwischen Körper und Seele. Er sei der TrĂ€ger der ânatĂŒrlichen Weisheitâ, aber auch der Affekte. Beides habe Gott den Sternen verliehen; von den Sternen seien diese Gaben zur menschlichen Seele gelangt. Auch Intuition, TrĂ€ume und Visionen verdanke der Mensch seinem Sternenleib.cite-ref-25[25]
Auch in der Medizin der Renaissance wird das Konzept des Astralleibs aufgegriffen. Der Arzt Jean François Fernel beschreibt in seiner Physiologia (1542), einem medizinischen Standard-Handbuch seiner Zeit, die neuplatonische Vorstellung von einem âsternĂ€hnlichen Körperâ (corpore ⊠astro simili). Er ĂŒbernimmt sie nicht im buchstĂ€blichen Sinn, sondern entwickelt sein eigenes, von biologischen und medizinischen Fragestellungen geprĂ€gtes Konzept. Dabei geht es ihm unter anderem um die ErklĂ€rung von Fortpflanzungs- und WachstumsvorgĂ€ngen, fĂŒr die er EinflĂŒsse aus der Sternenwelt annimmt.cite-ref-26[26]
Im 17. Jahrhundert wendet sich Ralph Cudworth, der zur damals einflussreichen Gruppe der Cambridger Platoniker gehört, gegen den Dualismus von RenĂ© Descartes, der nichts als die ausgedehnte Materie und die Geistseele fĂŒr existierend hĂ€lt. Cudworth vertritt mit Berufung auf die antiken Neuplatoniker die Auffassung, zwischen diesen beiden Bereichen sei eine vermittelnde Instanz erforderlich; diese Aufgabe erfĂŒlle der feinstoffliche Seelenwagen. Im 18. Jahrhundert findet sich bei Joseph Priestley eine Ă€hnliche Vorstellung.
Moderne
Im deutschen Idealismus nimmt Johann Heinrich Jung-Stilling wiederum ein Seelenvehikel an, einen feinstofflichen Ătherleib, der zwischen dem physischen Leib und dem absolut immateriellen Geist vermittle. Auch Goethe, Hugo von Hofmannsthal und Friedrich Groos sind von der Vorstellung des Seelenfahrzeugs beeinflusst. Die Idee einer zwischen der geistigen Welt und der physischen Natur vermittelnden Instanz findet sich auch bei Immanuel Hermann Fichte.cite-ref-27[27] Schelling meint, der Körper weise eine wĂ€hrend des Lebens verborgene geistige, unsterbliche Seite auf, seine âgeistige Gestaltâ, die im Tod von der Grobstofflichkeit befreit werde und dann als âfeinerer Leibâ fortbestehe. Einen solchen geistigen Aspekt spricht er nicht nur dem Menschen, sondern der gesamten Natur zu; so durchdringen sich bei ihm Ideales und Reales wechselseitig.
Bereits in der ersten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts wird der Ausdruck âAstralleibâ verwendet, meist mit explizitem Bezug auf Paracelsus, etwa bei Joseph Ennemosercite-ref-28[28] und Franz von Baader.cite-ref-29[29]
Bei der sogenannten Astralwanderung handelt es sich um die Theorie, die bei auĂerkörperlichen Erfahrungen eine zeitweilige Trennung des Astralleibs vom Körper annimmt.
Theosophie und Anthroposophie
Die Theosophin Helena Petrovna Blavatsky verwendete 1888 in ihrer Geheimlehre (The Secret Doctrine) den Begriff âAstralleibâ. In AnknĂŒpfung an die theosophische Terminologie und an Paracelsuscite-ref-30[30] benutzte auch Rudolf Steiner schon 1904, als er noch der Theosophischen Gesellschaft angehörte, diesen Ausdruck.cite-ref-31[31] SpĂ€ter baute er im Rahmen der von ihm begrĂŒndeten Anthroposophie seine Lehre vom Astralleib aus.
Steiner bezeichnet den Astralleib auch als Trieb- und Empfindungsleib und sieht in ihm eines von vier grundlegenden Wesensgliedern des Menschen. Der Astralleib sei der eigentliche Seelenleib des Menschen, die Substanz, aus der die menschliche Seele gewoben sei. Er soll der TrĂ€ger des Bewusstseins, der Triebe und Empfindungen und des Egoismus sein. WĂ€hrend alle Lebewesen mit materiellen Körpern, also auch Pflanzen, einen Ătherleib aufweisen, besitzen nur Menschen und Tiere einen Astralleib und damit ein GefĂŒhlsleben. In seiner Eigenschaft als BewusstseinstrĂ€ger wird der Astralleib in der anthroposophischen Literatur auch als âBewusstseinsleibâ bezeichnet, der die AuĂenwelt wie ein Spiegel in das innere Erleben projiziere. Die Begriffe âLeibâ und âSubstanzâ seien nicht im physisch-materiellen Sinn aufzufassen, sondern als Hinweise auf eine EigenstĂ€ndigkeit des menschlichen Seelenwesens gemeint. Als eigenstĂ€ndige Wesenheit werde der Astralleib erst mit der Geschlechtsreife um das 14. Lebensjahr geboren; bis dahin sei er noch in eine viel weitere AstralsphĂ€re eingebettet. Ebenso wie der Mensch durch seinen physischen Leib in der physischen Umwelt lebt, so lebe er durch seinen Seelenleib in einer seelischen Umgebung. Allerdings habe der moderne Mensch davon kein klares Bewusstsein, da ihm die dafĂŒr erforderlichen seelischen Wahrnehmungsorgane fehlten. Diese könnten aber durch entsprechende SeelenĂŒbungen entwickelt werden. Damit werde der Mensch zu einem bewussten Mitbewohner der Seelenwelt.cite-ref-32[32]
Im Astralleib bilden sich nach Steiners AusfĂŒhrungen mikrokosmisch die groĂen makrokosmischen GesetzmĂ€Ăigkeiten ab. Damit ist ein Bezug zur Sternenwelt gegeben, was den Namen âAstralleibâ rechtfertigt.cite-ref-33[33]
Hinduismus
Die Vorstellung eines feinstofflichen, also quasi materiellen, aber unsichtbaren Körpers als TrĂ€ger der individuellen IdentitĂ€t ĂŒber den Tod hinaus taucht schon im Rigveda auf. Dort wird dafĂŒr der Begriff tanĆ« verwendet. Er bezeichnet oft die Person (das Selbst) und wird auch wie ein Reflexivpronomen verwendet. Daneben steht tanĆ« aber auch fĂŒr den physischen Körper eines Menschen. An manchen Stellen des Rigveda ist offenbar eine Art feinstoffliche Schablone fĂŒr den sichtbaren Körper gemeint. In dieser Bedeutung bezeichnet der Begriff tanĆ« auch einen feinstofflichen Körper, der dem verstorbenen Individuum im Himmel seine spezifische Gestalt verleiht.cite-ref-34[34] Der Verstorbene âvereintâ sich im Jenseits mit seinem feinstofflichen Körper, der durch seine Opferhandlungen wĂ€hrend seines irdischen Daseins erzeugt oder zumindest gestĂ€rkt wurde.cite-ref-35[35] Der Begriff ĆarÄ«ra (Körper) hingegen bezieht sich im Rigveda immer auf den physischen Körper.cite-ref-36[36]
In der dualistischen SÄáčkhya-Lehre wird die verĂ€nderliche Einzelseele, die durch den Kreislauf der Wiedergeburten (saáčsÄra) wandert, als Aspekt der materiellen Welt (prakáčti) aufgefasst. Ihr steht die ewige, ebenfalls individuelle, aber am Kreislauf unbeteiligte Seele (puruáčŁa) gegenĂŒber. Die dem Kreislauf unterworfene Seele wird als feinstofflicher Körper betrachtet. Dieser stĂ€ndigem Wandel unterliegende Körper wird sĆ«káčŁma ĆarÄ«ra (âfeinstofflicher Körperâ) oder liáč
ga ĆarÄ«ra (âMerkmalkörperâ) genannt,cite-ref-37[37] wĂ€hrend der grobstoffliche Körper sthĆ«la ĆarÄ«ra heiĂt.
Etwas anders ist die Terminologie im Vedanta und im Yoga. Dort ist die ewige und unverĂ€nderliche Seele nicht ein nur betrachtender unbeteiligter Zuschauer, sondern steht selbst im Mittelpunkt des jeweiligen individuellen Kreislaufgeschehens. Sie ist wĂ€hrend ihrer Teilnahme am Kreislauf vom grobstofflichen Körper und mehreren feinstofflichen Körpern als HĂŒllen umgeben. Eine solche HĂŒlle wird koĆa genannt. Dieses Konzept â wenn auch noch ohne den Begriff koĆa â taucht schon in der TaittirÄ«ya UpaniáčŁad auf. Dort wird eine FĂŒnfteilung dargelegt.cite-ref-38[38] Auch in der spĂ€teren Literatur der verschiedenen Schulen des Vedanta, des Yoga und des Tantra werden gewöhnlich fĂŒnf HĂŒllen unterschieden. Der physische Körper bildet die Ă€uĂerste HĂŒlle, er ist die âaus Nahrung gemachte HĂŒlleâ (anna-maya koĆa). Es folgen drei feinstoffliche HĂŒllen, die von auĂen nach innen feiner werden: ganz auĂen die âaus Prana (Lebenshauch, VitalkrĂ€fte) bestehende HĂŒlleâ (prÄáča-maya koĆa), dann die âHĂŒlle der GemĂŒtsweltâ (mano-maya koĆa), dann die âHĂŒlle des Bewusstseins (oder Verstehens)â (vijñÄna-maya koĆa). Zuinnerst befindet sich die âHĂŒlle der GlĂŒckseligkeitâ (Änanda-maya koĆa).cite-ref-39[39]
Eine Hauptfunktion des feinstofflichen HĂŒllenbereichs besteht darin, die KontinuitĂ€t von einer Inkarnation zur nĂ€chsten herzustellen, also Anlagen, WĂŒnsche und Neigungen und die Folgen von Handlungen (Karma) von einem Leben zum nĂ€chsten zu tragen und so den Kreislauf in Gang zu halten. Die jeweilige Beschaffenheit der feinstofflichen Körper prĂ€gt somit die physischen und psychischen Eigenschaften, die fĂŒr das Lebewesen in der neuen Inkarnation charakteristisch sind.
Die Angaben ĂŒber die Unterteilung und die Funktionen der HĂŒllen schwanken.cite-ref-40[40] In spĂ€ten Vedanta-Texten wird ein âKausalkörperâ (kÄraáča ĆarÄ«ra, âursĂ€chlicher Körperâ) angenommen, der mit der âHĂŒlle der GlĂŒckseligkeitâ identifiziert wird. Ihm kommt eine samenhafte QualitĂ€t zu. Der Kausalkörper gilt als der Sitz von KrĂ€ften, die der Unwissenheit zugeschrieben werden und die Ursache der Wiedergeburt sind. Somit bewirkt der Kausalkörper nach dieser Vedanta-Tradition das Umherirren im Diesseits. Erst wenn nach den anderen HĂŒllen auch diese zerrissen wird, kann das Lebewesen zur Erkenntnis der RealitĂ€t gelangen und aus dem Kreislauf der Geburten und Tode ausscheiden.cite-ref-41[41]
Ăbereinstimmung besteht darĂŒber, dass sich die mentale Auswertung der Sinneswahrnehmungen sowie die Willens- und die DenkaktivitĂ€t einer am Kreislauf teilnehmenden Seele auf der feinstofflichen Ebene in den HĂŒllen abspielen. Hierzu gehört die gesamte seelische Innenwelt der Formen, Erfahrungen, Vorstellungen, Ideen, Gedanken und GefĂŒhle. Als dafĂŒr zustĂ€ndige Instanzen innerhalb des feinstofflichen Bereichs werden genannt: Intellekt oder Unterscheidungs- und UrteilsfĂ€higkeit (buddhi), Ichbewusstsein (ahaáčkÄra) und der Ăbermittler von EindrĂŒcken und Erfahrungen (manas); die verschiedenen philosophischen Schulen verwenden diese Begriffe mit etwas unterschiedlichen Bedeutungen.
Jainismus
Im Jainismus werden ebenfalls fĂŒnf Körper oder HĂŒllen angenommen. Ihre Namen und Funktionen sind jedoch anders als im Hinduismus. Die Bezeichnung ist nicht koĆa, sondern ĆarÄ«ra. Die Ă€uĂerste HĂŒlle ist der grobstoffliche irdische Leib (audÄrika ĆarÄ«ra). Es folgen die vier feinstofflichen Leiber, zunĂ€chst der âVerwandlungsleibâ (vaikriya ĆarÄ«ra), ĂŒber den Götter und DĂ€monen sowie bestimmte Tiere verfĂŒgen; Menschen können ihn durch asketische Ăbungen erlangen. Der Besitzer eines solchen Leibes kann dessen GröĂe und Gestalt nach seinem Willen verĂ€ndern. Daran schlieĂt sich der âVersetzungsleibâ (ÄhÄraka ĆarÄ«ra) an, den Asketen vorĂŒbergehend erschaffen, um in ihm den physischen Körper zeitweilig zu verlassen. Es folgt der unzerstörbare âfeurige Leibâ (taijasa ĆarÄ«ra), der aus Feueratomen besteht, zur Verdauung dient und die drei Ă€uĂeren Leiber mit Energie versorgt; Asketen können damit auch Objekte verbrennen. Zuinnerst ist kÄrmana ĆarÄ«ra, der âKarma-Leibâ, in den die Karma-Substanz aufgenommen wird. Wegen der stĂ€ndig wechselnden Karma-EinflĂŒsse unterliegt dieser Leib starkem und unablĂ€ssigem Wandel.cite-ref-42[42]
Die Feinheit der Leiber, aber auch ihre Dichte (Anzahl der Materieteilchen) nimmt von auĂen nach innen zu. Jedes Wesen, das sich im Kreislauf der Reinkarnationen befindet, hat zu jedem Zeitpunkt die beiden innersten dieser Leiber, den feurigen und den Karma-Leib. Diese beiden Körper weisen keine Lust- oder Schmerzwahrnehmungen auf; sie können durch alles hindurchgehen, ohne auf Widerstand zu stoĂen. Ăber die anderen feinstofflichen Leiber verfĂŒgen nur bestimmte asketische Individuen, die sie erwerben.cite-ref-43[43]
Literatur
Allgemeines
âą Jens Halfwassen: Seelenwagen. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 9, Schwabe, Basel 1995, Sp. 111â117.
Antike
âą John F. Finamore: Iamblichus and the Theory of the Vehicle of the Soul. Scholars Press, Chico 1985, ISBN 0-89130-883-0.
âą Jens Halfwassen: Bemerkungen zum Ursprung der Lehre vom Seelenwagen. In: Jahrbuch fĂŒr Religionswissenschaft und Theologie der Religionen, Band 2, 1994, ISSN 0945-8891, S. 114â128
Indien.
âą Noble Ross Reat: The Origins of Indian Psychology. Asian Humanities Press, Berkeley 1990, ISBN 0-89581-923-6.
âą Benjamin Walker: Hindu World. An Encyclopedic Survey of Hinduism. Band 1, London 1968, S. 162â164 (Artikel Body).
Anmerkungen
cite-note-11. â Zur Terminologie der antiken Quellen bei der Bezeichnung des Astralleibs siehe Eric Robertson Dodds (Hrsg.): Proclus: The Elements of Theology. A Revised Text. Oxford 1963, S. 313â321. Obwohl Begriffe wie âAstralleibâ oder âSternenleibâ erst in der Neuzeit bezeugt sind, wird in der Forschung das antike Seelenfahrzeug bzw. Seelengewand auch als Astralleib bezeichnet, da das neuzeitliche Konzept auf dem antiken basiert.
cite-note-22. â Eric Robertson Dodds (Hrsg.): Proclus: The Elements of Theology. A Revised Text. Oxford 1963, S. 313 Anm. 4.
cite-note-33. â Platon, Timaios 41e1â2.
cite-note-44. â Robert Christian Kissling: The ÎΧÎÎÎâÎ ÎÎ΄ÎÎ of the Neo-Platonists and the De Insomniis of Synesius of Cyrene. In: American Journal of Philology 43, 1922, S. 318â330, hier: 318f.
cite-note-55. â Platon, Phaidros 246aâ247c, 253câ254e.
cite-note-66. â Platon, Phaidon 113d4â6.
cite-note-77. â Platon, Nomoi 898eâ899a.
cite-note-88. â Aristoteles, De generatione animalium 736b35â737a1.
cite-note-99. â John F. Finamore: Iamblichus and the Theory of the Vehicle of the Soul. Chico 1985, S. 2; Robert Christian Kissling: The ÎΧÎÎÎâÎ ÎÎ΄ÎÎ of the Neo-Platonists and the De Insomniis of Synesius of Cyrene. In: American Journal of Philology 43, 1922, S. 318â330, hier: 319â322.
cite-note-1010. â Zu den Ansichten der Mittelplatoniker und ihrer Zeitgenossen siehe John M. Dillon: Iamblichi Chalcidensis in Platonis dialogos commentariorum fragmenta. Leiden 1973, S. 371f.; Adriano GioĂš (Hrsg.): Filosofi medioplatonici del II secolo d.C. Testimonianze e frammenti. Neapel 2002, S. 104 (zu Albinos) und 108 (zu Attikos).
cite-note-1111. â Andrew Smith: Porphyryâs Place in the Neoplatonic Tradition. Den Haag 1974, S. 152â155; John F. Finamore: Iamblichus and the Theory of the Vehicle of the Soul. Chico 1985, S. 2f.
cite-note-1212. â Zum Konzept des Porphyrios siehe Werner Deuse: Untersuchungen zur mittelplatonischen und neuplatonischen Seelenlehre. Mainz/Wiesbaden 1983, S. 218â230.
cite-note-1313. â John F. Finamore: Iamblichus and the Theory of the Vehicle of the Soul. Chico 1985, S. 11â27, 168.
cite-note-1414. â Zum Modell des Proklos siehe Jan Opsomer: Was sind irrationale Seelen? In: Matthias Perkams und Rosa Maria Piccione (Hrsg.): Proklos. Methode, Seelenlehre, Metaphysik. Leiden 2006, S. 147â152; Jens Halfwassen: Seelenwagen. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie, Band 9, Basel 1995, Sp. 111â117, hier: 113.
cite-note-1515. â Ilsetraut Hadot: Le problĂšme du nĂ©oplatonisme alexandrin. HiĂ©roclĂšs et Simplicius. Paris 1978, S. 183.
cite-note-1616. â Henry J. Blumenthal: Soul vehicles in Simplicius. In: Henry J. Blumenthal: Soul and Intellect. Studies in Plotinus and Later Neoplatonism. Aldershot 1993, Aufsatz XVII (S. 173â188), hier: 174â176.
cite-note-1717. â Olympiodoros: In Alcibiadem priorem 16, hrsg. Leendert Gerrit Westerink, Olympiodorus: Commentary on the First Alcibiades of Plato. Amsterdam 1956, S. 14; Eric Robertson Dodds (Hrsg.): Proclus: The Elements of Theology. A Revised Text. Oxford 1963, S. 321.
cite-note-1919. â Corpus Hermeticum 10, 13â18 und Stobaios-Exzerpt 24,10 und 24,16â18; siehe dazu Carsten Colpe, Jens Holzhausen: Das Corpus Hermeticum Deutsch, Teil 1. Stuttgart-Bad Cannstatt 1997, S. 96â98.
cite-note-2020. â Alois Kehl: Gewand (der Seele). In: Reallexikon fĂŒr Antike und Christentum, Bd. 10, 1978, S. 956â958.
cite-note-2121. â Eric Robertson Dodds (Hrsg.): Proclus: The Elements of Theology. A Revised Text. Oxford 1963, S. 317.
cite-note-2222. â Dante, Commedia, Purgatorio 25,88â105.
cite-note-2323. â Paul Oskar Kristeller: Die Philosophie des Marsilio Ficino. Frankfurt am Main 1972, S. 354â357; Daniel P. Walker: Spiritual and Demonic Magic from Ficino to Campanella. London 1958, S. 38â40.
cite-note-2424. â Cornelius Agrippa: De occulta philosophia libri tres 3,36, hrsg. Vitoria Perrone Compagni, Leiden 1992, S. 508 Z. 14f.: aethereum corpusculum, animae vehiculum, coelo proportione correspondens.
cite-note-2525. â Zum Konzept des Sternenleibs bei Paracelsus siehe Walter Pagel: Das medizinische Weltbild des Paracelsus, seine ZusammenhĂ€nge mit Neuplatonismus und Gnosis. Wiesbaden 1962, S. 54â59.
cite-note-2626. â Siehe dazu Daniel P. Walker: The Astral Body in Renaissance Medicine. In: Journal of the Warburg and Courtauld Institutes 21, 1958, S. 119â133, hier: 119â128.
cite-note-2727. â Immanuel Hermann Fichte: Anthropologie. Leipzig 1860, S. 273â275.
cite-note-2828. â Joseph Ennemoser: Der Magnetismus. Leipzig 1819, S. 613 (Darstellung von Lehren des Paracelsus).
cite-note-2929. â Beispielsweise Franz Baader: Vorlesungen ĂŒber speculative Dogmatik, 4. Heft. MĂŒnster 1836, S. 31, 45; Franz Baader: Elementarbegriffe ĂŒber die Zeit als Einleitung zur Philosophie der SocietĂ€t und der Geschichte aus dem Jahre 1831. WĂŒrzburg 1851, S. 94.
cite-note-3030. â Helmer Ringgren: Anthroposophie. In: Theologische RealenzyklopĂ€die, Bd. 3, Berlin 1978, S. 8â20, hier: 12f.
cite-note-3131. â Rudolf Steiner: Theosophie. 32. Auflage. Dornach 2005, S. 51 (erstmals erschienen Berlin 1904).
cite-note-3232. â Zur anthroposophischen Lehre vom Astralleib siehe Rudolf Steiner: Die Schwelle der geistigen Welt, Dornach 1972, S. 39â41; Rudolf Steiner: Die Theosophie des Rosenkreuzers, Dornach 1962, S. 26â38; Rudolf Steiner: Menschenwerden, Weltenseele und Weltengeist. Zweiter Teil: Der Mensch als geistiges Wesen im historischen Werdegang. Dornach 1967, S. 117â133; Rudolf Steiner: Anthroposophie als Kosmosophie. Zweiter Teil: Die Gestaltung des Menschen als Ergebnis kosmischer Wirkungen. Dornach 1972, S. 176â192; Rudolf Steiner: Vom Leben des Menschen und der Erde. Ăber das Wesen des Christentums. Dornach 1961, S. 87f., 95â98; Rudolf Steiner: Menschheitsentwickelung und Christus-Erkenntnis. Dornach 1967, S. 200f.
cite-note-3333. â Zum Begriff siehe Rudolf Steiner: Die Schwelle der geistigen Welt. Dornach 1972, S. 39f.
cite-note-3434. â Noble Ross Reat: The Origins of Indian Psychology. Berkeley 1990, S. 63â69.
cite-note-3535. â Noble Ross Reat: The Origins of Indian Psychology. Berkeley 1990, S. 42f.
cite-note-3636. â Noble Ross Reat: The Origins of Indian Psychology. Berkeley 1990, S. 69f.
cite-note-3737. â Noble Ross Reat: The Origins of Indian Psychology. Berkeley 1990, S. 280; Peter M. Scharf: Liáč
gaĆarÄ«ra. In: Denise Cush u. a. (Hrsg.): Encyclopedia of Hinduism. London 2008, S. 463.
cite-note-3838. â Englische Ăbersetzung einschlĂ€giger Stellen bei Georg Feuerstein: The Yoga Tradition. Delhi 2002, S. 177f.; vollstĂ€ndiger Text: Max MĂŒller (Hrsg.): The Upanishads, Teil 2. Oxford 1900, S. 43â69.
cite-note-3939. â Martin Ovens: KoĆa. In: Denise Cush u. a. (Hrsg.): Encyclopedia of Hinduism. London 2008, S. 422; Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens. Frankfurt 1973, S. 370f.; Stefano Piano: Religion und Kultur Indiens. Wien 2004, S. 141f.
cite-note-4040. â Noble Ross Reat: The Origins of Indian Psychology. Berkeley 1990, S. 280.
cite-note-4141. â Stefano Piano: Religion und Kultur Indiens. Wien 2004, S. 142; Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens. Frankfurt 1973, S. 371.
cite-note-4242. â Helmuth von Glasenapp: Der Jainismus. Hildesheim 1964, S. 168f.; Georg Feuerstein: The Yoga Tradition. Delhi 2002, S. 194f.
cite-note-4343. â Helmuth von Glasenapp: Der Jainismus. Hildesheim 1964, S. 169.